10. Juli 2026·35
#29 | Nur 5% Free Float: Was SpaceX mit Crypto gemeinsam hat

#29 | Nur 5% Free Float: Was SpaceX mit Crypto gemeinsam hat

Warum kann ein einziger Blick auf den Market Cap in Crypto komplett in die Irre führen?

Beim SpaceX-IPO waren nur 5 Prozent der Aktien im Free Float, der große Rest wird erst über die folgenden Monate auf den Markt kommen. Genau dieses Muster begegnet uns in Crypto ständig. Nur stehen hier zwei Kennzahlen nebeneinander: der klassische Market Cap, der nur die zirkulierenden Token zählt, und die Fully Diluted Valuation, die alle Token einrechnet, die es jemals geben wird. Der Abstand dazwischen kann gewaltig sein, und trotzdem heißt das nicht automatisch, dass der Investment Case schlecht ist. Es kommt darauf an, wer den neuen Token bekommt und wofür.

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Martin (00:10.574) Ja Anton, wir haben uns gedacht, heute sprechen wir mal über ein Thema, das so ein bisschen aus dem Aktienmarkt in letzten Wochen aufgekommen ist,

Market Cap. So was heißt das? Nämlich als der SpaceX IPO stattgefunden hat, gab es eine riesige Diskussion, dass eigentlich nur ganz geringer Aktienanteil im Free Float war, nämlich 5 Prozent und der Großteil ist noch unlockt und erst in den nächsten Monaten auf den Markt kommt.

Und da haben wir uns gedacht, das ist ja eigentlich eine Thematik, mit der sind wir in Krypto eigentlich ständig konfrontiert und deswegen haben wir uns gedacht, es gibt ja in Krypto unterschiedliche Arten von Market Caps, in Anführungszeichen, und da haben wir uns einmal gedacht, vielleicht ist das für unsere Zuhörer interessant, warum ist das eigentlich so und was gibt es da überhaupt für Differenzierungen. Magst du da mal so einen grob?

Anton (01:06.498) Hm.

Anton (01:10.766) Ja, glaube, lass uns das gleich machen, lass uns vielleicht nochmal ganz kurz auf SpaceX eingehen. Du hast das ja auch gesagt, da 75 Milliarden eingesammelt, 5 % aller Aktien wurden auf dem Markt zugänglich gemacht, was bedeutet im Endeffekt 95 % erhalten die Altaktionäre und da gibt es ja unterschiedliche Rechts.

Vorgaben, wie lange gewisse Holdingperioden zu sein haben, aber am Ende des Tages plus minus irgendwie ein halbes Jahr und dann können die auch alle theoretisch verkaufen. Und was das ja eigentlich bedeutet ist, jetzt in den ersten Wochen und wird die verfügbare Menge an Aktien sehr sehr klein gehalten, was ja natürlich auch irgendwie dazu geführt hat, dass in den ersten Tagen natürlich insbesondere durch die Nachfrage, die da auch aus der Retail-Seite da war, Preis nach oben gegangen ist.

Und jetzt mit dem ersten Quartalsreport für 2026 etc. gibt es dann die Unlocks. Und gegen diese Unlocks sollen ja die Index-Zukäufe laufen. Und das ist ja schon spannend eigentlich, wie das gemacht wurde. Und der Segway zu dem, was du gesagt hast, das ist etwas, was wir sehr, oft eigentlich im Kryptobereich auch haben. Und das ist etwas, was leider irgendwie so 2023, 2024 im Verruf gekommen ist, in dem man sagt, man gibt nur eine gewisse Anzahl der Token aus, die kann man dann kontrollieren.

Die Verknappung führt dazu, dass der Preis nach oben geht und dann können de facto Insider durch Unlocks ihre eigenen Token in dem Fall nicht Aktien verkaufen. Ähnlich wie das theoretisch möglich wäre und vielleicht auch praktisch passiert bei SpaceX. Und ja, das war nochmal so ein bisschen als Verdichtung zu dem, was du gesagt hast, irgendwo der Aufhänger. Und es jetzt mal kurz zu machen, in Krypto gibt es das klassische Market Cap.

Und es gibt das Fully Deluted Market Cap. Das klassische Market Cap, den die meisten schauen, und das ist auch das, wenn man irgendwo auf Coin Market Cap oder Coin Gecko ist, wenn man sich die Tokens nach Marktkapitalisierung ausgeben lässt, dann geht es immer nach eben diesem Market Cap, das da konkret ist. Die Anzahl der ausstehenden Tokens, der Circulating Supply, wie man auf Englisch sagt,

Anton (03:30.01) mal den Preis. Und dann gibt es die Fully Deluted Valuation. Das ist im Endeffekt das Market Cap. Wenn alle möglichen Tokens, die es gibt, ausgegeben worden sind und das multipliziert mit dem aktuellen Preis.

Anton (03:50.945) Und das ist schon mal, glaube ich, der erste große Unterschied zum Aktienmarkt, weil da sprechen wir ja de facto nur von einer Market Cap und in die läuft im Endeffekt die komplette Anzahl der emittierten Aktien rein.

Und in Krypto, bei der Circle Agility Market, ist der große Unterschied, da sind sozusagen die Logtokens nicht drin. Und lass uns da jetzt vielleicht ein bisschen tiefer rein gehen, weil das ist genau das, was glaube ich für viele irgendwo zu einer Verwirrung auch führt, die sich mit Krypto Assets beschäftigen und investieren wollen, weil es da halt massive Unterschiede zum Aktienmarkt gibt.

Martin (04:35.431) Ja genau, also vielleicht nur zusammenfassend, okay das heißt wir haben ein Circulating Supply, die Token, die jederzeit am Markt gekauft werden können, die multipliziert mit dem Preis, ist der Market Cap und das ist auch das ganze Ranking, das man in jeglichen Medien sieht, das wird herangezogen, wenn jetzt verglichen wir Deterian mit Bitcoin oder XRP oder was auch immer. So und jetzt hast du gesagt, es gibt aber dann auch noch den...

die sehr massiv sein kann zu einem Total-Supply oder Max-Supply, dass den Full Detail Loaded Market Cap gibt. Es ist die Frage, woher kommt dieser Supply und warum sollen jetzt die Tokens ansteigen, die in den Umlauf kommen? Und ich glaube, da muss man zwischen ...

zwei Gruppen unterscheiden. Der eine davon ist ähnlich zu dem Beispiel SpaceX. Nämlich das ist der Teil, wo Investoren frühphasig investiert haben und dann Tokens bekommen haben für das Investments, also eigentlich was für die Finanzierung des jeweiligen Projekts herangezogen wurde. Und diese Tokens haben entsprechende Vesting oder Unlock-Schedules, die vordefiniert sind und ab gewissen Zeitrahmen

können diese Tokens dann verkauft werden. Das ist genauso ähnlich grundsätzlich wie bei SpaceX. Investoren haben gewisse Regeln, ab denen sie dann sozusagen diese Tokens verkaufen können, obwohl es eigentlich im Detail unterschiedlich ist, aber vom Prinzip her ist es ähnlich. So, das ist der eine Teil, das heißt Supply der von Investoren, Großteil ist Venture Capital, Fonds

in den Umlauf kommt, Jahre hinweg, je nach Weislingskadu. Der zweite Punkt, vielleicht gehen wir dann in die einzelnen etwas rein, der zweite Punkt, der ist komplett einzigartig für Brütho.

Anton (06:30.122) Martin, bevor du da reingehst, vielleicht noch kurz eine Ergänzung. Nicht nur für die VCs gilt das, für die Early Investoren gilt das, sondern auch für das Team gilt das gleiche Prinzip. Das hast du nämlich jetzt gerade nicht erwähnt. Also auch die haben Tokens, logisch so wie auch ein Elon Musk Aktien bei SpaceX hat oder Tech Gründer. Und auch die können gewestet werden und haben ein Investing Schedule und kommen damit theoretisch auf den Markt, wenn besagte Personen es verkaufen wollen.

Martin (06:38.759) Ja.

Martin (06:59.031) Ja genau, so wie auch Stock Options entsprechend, man nicht verkaufen kann. So, das heißt, und da weiß man ganz genau, auch on-chain, wann dieser Supply auf den Markt kommt, wie gesagt, mehrere Jahre meistens verteilt. Oder teilweise auch mit einmaligen Anlags, wo großer Supply auf einmal auf den Markt kommt. Also da gibt es unterschiedliche Mechanismen.

Anton (07:01.678) Gell?

Martin (07:23.981) Aber das ist alles einsehbar, transparent. Und das Zweite, das macht dann die Differenzierung so aus, weil das ist einzigartig für Krypto, ist, dass es eben auch eine Inflation gibt, je nachdem, ob das eine Layone-Blockchain ist oder ein anderes Projekt.

die, wo Tokens dazu verwendet werden, facto, das Produkt auszuweiten, ein Netzwerk aufzubauen, User zu incentivieren. Vielleicht als Einfalt...

Anton (07:53.646) das Geschäftsmodell im Endeffekt voranzubringen.

Martin (07:56.622) Genau, das einfachste Beispiel ist hier einfach bei einer Layer-1-Blockchain, es jetzt einfach zu halten bei Ethereum, wo das Netzwerk eine einprogrammierte Inflation hat. Mit jedem Block kommt ein bestimmter Anzahl von Tokens in den Umlauf, die verwendet werden, die Valetatoren zu bezahlen. Das heißt eigentlich, diese Inflation wird verwendet, die Sicherheit des Netzwerkes aufreicht zu erhalten. Und das Prinzip

ist einfach, dass im Endeffekt wird das für das Produkt per se verwendet. Wir können nachher in ein anderes Beispiel noch reingehen, ist nicht immer gleich, aber das Prinzip gilt das gleiche. Das heißt, der Supply wird verwendet, nicht quasi, dass die Investoren auscashen können oder ihr Investment liquide machen können, sondern wird für das Produkt selbst verwendet.

Anton (08:53.534) Und ich meine, das ist ja schon spannend, wenn wir da jetzt nochmal zurückgehen zum Aktienmarkt und versuchen, das zu vergleichen und zu identifizieren, wo die Unterschiede liegen.

Du hast gesagt, was gleich ist, ist der Teil der Tokens oder Aktien, die von Insidern gehalten werden und sukzessive anlockt werden, gewestet werden und dann sozusagen auf den Markt kommen können. Im Aktienmarkt ist es aber so, dass diese Insider-Aktien, die noch gelockt sind, im klassischen Market Cap enthalten sind. In Krypto sind diese

Insider-Lock-Tokens im Market Cap, im Circulating Market Cap nicht enthalten. Ganz wichtig. Das ist mal ein großer Unterschied. Und der zweite große Unterschied ist ja, der, du jetzt auch genannt hast, es können aber auch neue Token ausgegeben werden, im Endeffekt das Geschäftsmodell in der Zukunft voranzutreiben, Leute zu incentivieren, was auch immer zu tun. Und das funktioniert ja im Aktienmarkt gänzlich anders.

Wenn ein gelistetes Unternehmen zusätzliches Kapital aufnehmen will, um was auch immer zu tun, eine Internationalisierung, einen Übernahme zu finanzieren, was auch immer, dann geben die neue Aktien aus. Und für diese Aktien bekommen sie Geld und dieses Geld verwenden sie dann. Und natürlich hat ein Unternehmen nicht diese Transparenz, die sich Investoren bieten kann, was sie jetzt in Zukunft, nächsten 10, 20, 30 Jahren

für Kapitalerhöhungen machen wollen. Das ist eigentlich, sag ich mal, sehr situativ wahrscheinlich oder auch opportunistisch teilweise und hängt dann auch von der Marktsituation ab. Im Kryptomarkt hat man grundsätzlich diese Transparenz über einen längeren Zeitraum, was da passieren soll, was nicht heißt, dass es immer so passieren muss, es kann natürlich geändert werden, aber diese Transparenz hat man grundsätzlich.

Anton (11:03.926) Und aus genau diesem Grund gibt es halt diese Differenzierung im klassischen Aktienmarkt meines Erachtens nicht, wo man sagt, ja, könnten ja noch zusätzliche Aktien ausgegeben werden. Ja, wissen wir jetzt nicht. Also macht es hier keinen Sinn, so etwas zu propagieren wie das, was wir im Kryptomarkt haben mit dem Fully Deluted Value. Und ich glaube, für Investoren ist hier einfach nur wichtig zu verstehen, der Gap zwischen Circulating Supply und

Total Supply bzw. Circulating Market Cap und Fully Deluded Market Cap wirklich eklatant ist, dann darf man hier nicht hergehen und sagen, das ist per se schlecht, weil mein Gott, wenn ich da rein investiere, werde ich komplett verwässert. Ich glaube, das ist eine zu einfache Aussage, da hast du sicherlich auch noch Gedanken, dazu können wir noch drauf eingehen. Aber die grundsätzliche Frage ist, an wen gehen diese neuen Tokens? Gehen die an, sind die bei Investoren oder Team-Membern?

die die jetzt schon haben, die gelockt werden, dann muss man eigentlich sagen, die haben eigentlich schon dann zum Zeitpunkt des Unlocks einen Wert erbracht. Da wird durch den Unlock kein zusätzlicher Wert geschaffen. Wenn aber ein neuer Token ausgegeben wird, zum Beispiel an Validatoren, dann soll für diesen Token im Endeffekt ein Wert für das Geschäftsmodell, für das Netzwerk geschaffen werden. So wie wenn ich bei einer Aktienkapitalerhöhung Kapital aufnehme.

muss ich dieses Kapital auch sinnvoll irgendwo veranlagen, sonst vernichte ich durch die Verwässerung Shareholder Value und es ist nur accreditive, wenn ich das Geld sinnvoll einsetz. Und das ist in Crypto hier eigentlich das gleiche Prinzip, finde ich.

Martin (12:45.511) Ja, vielleicht auch interessant, wenn wir kurz zurückblicken, woher kommt das eigentlich, weil wir haben jetzt gesagt, sind zwei Hauptgründe. Es sind sozusagen Team- Investoren-Supply, auf den Markt kommt. Und das andere ist eben, jetzt ein paar Mal erwähnt, quasi dieses Indus-Produkt, das Netzwerk integrierte Incentive-Mechanismus, das Netzwerk auszubauen.

Anton (12:53.262) Hmm.

Martin (13:12.153) Und der erste Teil, der WC-Anlag oder Investoren-Anlag, gibt es eigentlich. Dieses Thema gibt es eigentlich erst wirklich seit fünf, sechs Jahren. Warum? Weil eigentlich am Anfang, Bitcoin ist ein Sonderbeispiel, aber auch Ethereum oder Chainlink oder viele Projekte am Anfang wurden ICOs gemacht, waren eigentlich alle top im Umlauf.

und so wurden diese Projekte finanziert. dieses Analog-Thematik mit...

Anton (13:47.705) Entschuldigung, ganz kurz, da waren nicht alle Token im Umlauf, weil es muss ja noch Token geben für den Geschäftsausbau. Aber es waren sozusagen alle Insider-Tokens mehr oder weniger im Umlauf.

Martin (13:54.792) Ja, wenn so wie bei Ethereum eine intrinsische Inflation eingebaut ist, dann bei LayerOne Blockchain ist das anders. die Finanzierung von diesen Projekten, als es ICOs mehr gab, fand dann vorwiegend über VCs oder Venture Capital statt, wo natürlich dann diese Westing-Thematik dann

Anton (14:04.334) Ja. Ja.

Martin (14:23.335) Und das hat dazu geführt, dass viele dieser großen Launches von großen Blockchain in den letzten Jahren dann

massiven Supply Increase hatte. Das hat dann vor allem auch ganz stark natürlich von den Bitcoiner dazu geführt, dass diese unter Anführungszeichen Shitcoins ja alle unendlichen Supply haben und so ein bisschen polemisch und zynisch darüber gesprochen. Aber das kann man eben nicht pauschal sagen. aber und so. Viele dieser Preise sind dann auch nach unten gegangen durch den starken Supply. Aber und

Scheiße, das müssen wir schon...

Anton (15:08.008) Geis ist entruntergegangen.

Martin (15:18.605) Und das hat jetzt dazu geführt, dass diese Thematik, da gibt es einen Begriff in Krypto, sich Low Float High FTV, also Full Interluted Value, das bedeutet, diese Projekte, wo quasi ganz wenig Tokens im Umlauf sind und ganz viel sozusagen Obergangpotenziell in den Markt kommt, wo alle sagen, ok, das ist per se schlecht.

Und das hat dazu geführt, dass dann pauschal quasi alles, was sozusagen eine große Gap zwischen Market Cap und Full Interlude with Value hat, per se schlecht ist. da wird eben zu wenig differenziert. Und vielleicht schauen wir uns einfach einmal konkret ein paar Beispiele an, das zu veranschaulichen.

Ein Beispiel, das sehr viel Aufsehen geregte, war Worldcoin. Worldcoin hat, glaube ich, also ganz kurz zum Hintergrund. geht es darum, dass sozusagen das Auge gescannt wird und mit jedem Scan wird eine einzigartige weltweite IT geschaffen, die auf der Blockchain effiziert wird und für jeden so einen Scan werden quasi Tokens an die User ausgegeben. Also ein klassisches Beispiel, wo quasi das Netzwerk incentiviert wird de facto dieses

Bootstrapping, der Aufbau des Netzwerks. das hat die WorldCoin 30 Prozent der Token sind nur im Umlauf. Das heißt, ein Fully-Dialoaded Value zu rechnen ist ein riesiger Unterschied. Und das kann man jetzt nicht pauschal sagen, also es sind nicht Investorenanlags. Ein Teil davon auch, aber der Großteil überhaupt nicht. Der Großteil dieses Supply kommt auf den Markt, wenn das Netzwerk wächst.

Und deswegen kann man hier nicht pauschal sagen, dass wir mit anderen Projekten mit high FTV und low float vergleichen. Das ist so ein Beispiel, wo man differenzieren muss. Also SUI zum Beispiel ist auch so ein Beispiel, wo ein großer Gap ist, auch glaube ich ungefähr 35 % von Tokens, die nur im Umlauf sind. Da ist es wiederum so, dass ein Großteil de facto in der Hand von

Martin (17:31.88) Investoren ist oder Insider oder ähnlich, da ist es nicht ganz so transparent, man sagen. Da soll ich nicht pauschal sagen, aber da ist es nicht so, dass diese Supply quasi dazu benötigt wird für die Inzidivierung des Aufbaus des Netzwerks. Da muss man differenziert hereinschauen, nicht in die Details jetzt zu gehen. Und vielleicht letztendlich ein ganz anderes Beispiel.

ist auch, weil das sehr, groß ist. Der dritte größte Asset ist XRP mit, glaube ich, 70 Milliarden Market Cap aktuell. Da ist auch so, dass...

zwar höher, aber das sind nur 60 Prozent der Tokens im Umlauf. Hier ist es aber so, dass der ganze Tokenbestand, die Gap, die 40 Prozent in der Hand von einer for-profit-Company sitzen, nämlich Ripple Labs, die pro Monat eine Milliarde dieser Tokens, also ist nicht der Preis, riesiger Betrag pro Monat, unlockt werden und die diskretionär entscheiden können, was sie damit machen.

drei Beispiele, wo potenziell viel Supply auf den Markt kommt, aber aus ganz ganz anderen Gründen und wo man als Investor de facto differenzieren muss. Ist das jetzt per se schlecht? Ist das ein Risiko? Etc. Und das ist, glaube ich, das Entscheidende, man muss differenzieren.

Anton (18:58.004) Ich finde die Beispiele gut und ich würde da tatsächlich noch mal bisschen tiefer reingehen, einfach das zu verdeutlichen. Bei Worldcoin hast du gesagt, dass Drucken sozusagen ausgegeben werden an denjenigen, der seine Iris kennt und am Ende des Tages in dieses System von Worldcoin kommt. Das Geschäftsmodell von Worldcoin ist noch nicht zu 100 % klar, aber sage mal, am Ende des Tages werden die die

Identität vieler Menschen, wenn sie erfolgreich sind, auf ihrer Plattform haben und daraus können sich sehr, sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten in der Monetarisierung ergeben. Das heißt, je mehr Leute da drauf sind, je mehr Leute sie identifiziert haben, desto wertvoller ist dieses Geschäftsmodell. Und jeder, auch wenn das jetzt noch nicht quantifizierbar ist, der identifiziert wurde, hat einen Wert, den man monetarisieren kann in Zukunft.

Und darum macht es auch Sinn hier zu sagen, wenn jetzt jemand, seine Iris kennt, Ahnung, Worldcoin im Wert von 80 Dollar bekommt, dann ist das eigentlich wertstiftend. Sofort man davon ausgeht, bleiben wir bei diesem Beispiel 80 Dollar, dass dieser jemand über den Zeitraum, die Daten dieses Jemans oder das Geschäftsmodell, was oft den Daten dieses Jemans aufbaut, mit mehr als 80 Dollar monetisiert werden kann.

Dann macht das Sinn. Beispiel Ripple ist, ok, ich kriege jetzt als Ripple Foundation oder wie auch immer, wie auch immer die heißen Ripple Labs, eine Milliarde im Monat an Log nur als Beispiel. Wenn die das jetzt für sich selber verwenden, dann ist das schlecht für den Token. Wenn die hergehen würden,

und dieses ganze Kapital verwenden würden, irgendwie in diese Plattform zu investieren, in das Netzwerk zu investieren und dann auch noch eine sinnvolle Investmententscheidung treffen, dann wäre es auch wieder positiv. Wenn die aber nur das Geld rausnehmen und für sich selbst verwenden, dann ist es natürlich negativ. Das heißt, die Frage ist immer, am Ende des Tages, wird ein Wert geschaffen durch diesen zusätzlichen Drucken, der auf den Markt kommt oder nicht?

Anton (21:17.824) Und die ultimative Frage ist, wer bekommt den und wofür? Und was macht der jemand damit und dafür? Und da muss man halt auch noch einmal diesen einen Punkt, glaube ich, unterstreichen. Wenn der Token hergegeben wird für eine Gegenleistung, dann ist immer die Frage auch, der, diesen Token bekommt.

Was erbringt er für eine Leistung und erwachsen dem irgendwelche Kosten dafür? Weil wen dem Kosten dafür erwachsen, dann ist es irgendwo logisch, dass er an irgendeinem Punkt einen Teil dieses Trockenvolumens, das er erhält, abverkaufen muss, seine Kosten zu decken. Das ist irgendwo logisch. Das ist beim Bitcoin-Mining so.

Martin (22:01.774) Ja, best of it.

Anton (22:04.02) Ganz klar, haben die Meider die Kosten und irgendwann müssen die Bitcoins, die sie verdienen, verkauft werden, diese Kosten zu decken, wenn sie nicht schon horrende Bestände haben, auf die sie zugreifen können. Darum war es ja auch so, dass bei... Bitte?

Martin (22:13.815) Beim Validator auch, aber nicht so hoch. Beim Validator in Ethereum genauso, sind die Kosten halt nicht so hoch.

Anton (22:21.384) Genau, die sind verschwindend gering und darum war es ja auch bei Merge, wie im Endeffekt Ethereum umgestellt hat von Proof of Work of Proof of Stake, so dass sozusagen das Emissionsvolumen von Ethereum über 90 % reduziert wurde, weil es halt nicht mehr diese gegenläufigen Miningkosten gibt. Das heißt, die Net Profitabilität ist mit einem, keine Ahnung, ungefähr 5 % oder 10 % des ursprünglichen Emissionswerts der gleiche geblieben. Also das ist glaube ich auch wichtig zu verstehen, an wen geht das und

Wieso bekommt er das und was muss er dafür machen, die P &L der jeweiligen Gruppen zu verstehen, was dann in weiterer Folge mit dem Token nämlich passiert. Das ist nämlich schon auch relevant. Und das macht glaube ich dieses Thema dann doch durchwegs komplexer, als es vielleicht am Anfang ausschaut.

Martin (23:13.995) Ja, beziehungsweise es ist halt die Frage auch, kann man eigentlich als Investor überhaupt etwas gegen diese Dilution, was es im Endeffekt ist, machen? Wenn ich jetzt in ein Projekt investiere, wo es sichtbar hier große Anloks gibt von VCs oder Teams etc.

Gut, dann ist es auch einmal die Frage, in welchem Marktumfeld ist das, was ist für ein Incentive, dass die überhaupt verkaufen etc. Das weiß man halt nicht. Da kann man im Endeffekt wenig bis gar nichts dagegen tun, außer halt warten, bis quasi diese Token im Umlauf sind und schauen, wie sich der Preis verhält. Bei dem Beispiel jetzt von Netzwerkinflation,

Beispiel von Layer-1-Blockchains Ethereum oder Solana, da kann man sehr wohl was dagegen tun, wenn man entsprechend die Token staked, dann kriegt man ja diese, dann ist man ja durch das Staking, auch wenn sich es nicht so anfühlt.

Jeder Staker trägt zur Sicherheit, zur Validierung des Netzwerks bei, auch wenn man es selbst nicht macht. Und das delegiert ein anderer. Aber im Prinzip ist das gleiche. Das heißt, man erbringt ja eigentlich als Investor durch das Staking auch eine Leistung. Auch wenn es sich nicht so anfühlt. Und dafür wird man mit den Staking Rewards bezahlt, was im Endeffekt die Inflation ist. Das heißt, mit anderen Worten, wenn ich jetzt Solana halte und ich stake Solana nicht,

Dann habe ich eine Dilution von 3,5 % pro Jahr, was die Inflation von so lange ist. Ich glaube, es ist schon niedriger, weil sie geht nach unten. So, dann wird man diluted den Wert. Wenn man aber staked, dann wird es komplett neutralisiert.

Anton (24:54.446) mehr Fünfen würde es so aber ja.

Anton (25:07.734) Aber auch hier haben wir eins zu eins Parallelen zum Aktienmarkt. Ich kann nichts machen, wenn ich SpaceX Aktien halte, wenn Elon Musk und Co. seine Aktien verkaufen. Kann ich nichts machen.

Anton (25:24.042) So wie im Aktienmarkt gibt es im Kryptomarkt mittlerweile, es gab es nicht immer, auch Westing-Schedules. Also das ist sehr ähnlich. Ich kann im Aktienmarkt, wenn eine neue Kapitalerhöhung stattfindet, ich das Recht, diese Aktien zu beziehen. Wenn ich es nicht ausübe, okay. Also zumindest in Europa habe ich das Recht, in den USA glaube ich, ich dieses Recht nicht per se, dann werde ich halt verwässert am Ende des Tages. Und in Krypto ist das genauso, außer ich tue etwas.

Also das ist schon wiederum auch ähnlich, nicht gleich, aber ähnlich. Und das, was du angesprochen hast, die Historie, die ist glaube ich doch irgendwo ziemlich wichtig da auch nochmal zu erwähnen.

Diese ganze Thematik ist, so wie du gesagt hast, ein Resultat eigentlich aus dem Verbot der ICOs. Dann kamen die Private Rounds, dann kamen die VCs, die frühphasig investiert haben. Dann erst später wird der Token gelauncht, das Token Generation Event TGE, dann kann der Rest rein investieren. Und dann gibt es Token Unlocks und am Ende des Tages war es natürlich am Anfang so, dass uninformierte Retail Investoren da draufgezahlt haben, weil

Insider verkauft haben auf einer hohen Bewertung und dann der Preis gefallen ist. Und da gibt es unzähligste Auswertungen auch dazu, in welchem Ausmaß das passiert ist und was eigentlich dann der Markt daraus gelernt hat, zu sagen, ok, davon bleibe ich fern. Ich kaufe nicht mehr ein in ein Token Generation Event, weil ich bin im Endeffekt die Exit Liquidity für irgendwelche Insider. Und das ist langfristig gesehen

ein massives Problem, weil Krypto ja davon lebt, dass

Anton (27:13.798) Token-Investoren Community-Mitglieder sind, aktive Mitglieder sind und diese Geschäftsmodelle im Kollektiv vorantreiben. Wenn ich jetzt aber keine breit diversifizierte Anlegerbasis habe, dann habe ich keine Community, die einen ökonomischen Wert daraus zieht und auch keinen Anreiz hat, dieses Geschäftsmodell weiter voranzutreiben.

Und das ist langfristig ein massives Thema, insbesondere jetzt für Protokolle, jetzt auf den Markt kommen, die eben genau mit eben dieser Falschwahrnehmung von Low Float High FTW zu kämpfen haben. Die müssen gar keine schlechten Ambitionen haben, sondern durchaus ehrliche und ambitionierte Ambitionen haben. Aber denen wird die Chance nicht gegeben, weil uninformierte Investoren einfach hergehen und sagen, nee.

Ich weiß, wie die Nummer ausgeht. Ich bleib den ganzen Spaß fern. Da kaufe ich mich nicht rein. Und das heißt, am Ende des Tages geht es hier, glaube ich, langfristig darum, wieder auch zu einem gewissen Grad ein Vertrauen zu schaffen, indem das, was man gelernt hat in diesem Markt, diese Learnings umsetzt, bedeutet, noch neue Maßstäbe in Sachen Transparenz zu schaffen, damit wirklich klar ist,

wie diese Unlocked Schedules funktionieren, dass man die länger streckt. All das sind ja schon Dinge, die materialisieren sich mittlerweile auch schon. Der Markt lernt ja dazu. Aber ein verbranntes Kind greift halt trotzdem nicht noch einmal auf den Herd. Und das ist das ist etwas, wo der Markt sich weiterentwickeln muss und wo wir diese Kinderprobleme, die wir in letzten Jahren hatten, auch irgendwo mal vergessen müssen.

und nach vorne blicken müssen.

Martin (29:11.083) Ja, das ist im Endeffekt schön zusammengefasst. Wir sehen das ja, da findet auf viel Ebene ein Lern- und Verbesserungsprozess des Marktes statt.

nicht differenziert hat, auch nur jeder auf Market Cap geschaut und jetzt, haben ja heute nur ganz grob an der Oberfläche gegrazt, da gibt es ja noch viel, viel größer und mehr und differenzierte Unterscheidungen und KPIs, wo man noch stärker differenzieren kann. Das ist einfach auch ein Prozess des marktreifen Prozesses. Aber was noch ein Problem ist, es gibt halt noch nicht einen wirklichen Standard. Es gibt halt keinen IFRS in Krypto.

wo wirklich ganz klar definiert ist, es ist, weil es so vielfältig ist und so viele Nuancen da auch mitspielen. Aber das ist im Endeffekt das Entscheidende an dieser Thematik oder das, was wir eigentlich mitgeben wollen, dass man sehr vorsichtig sein muss, einfach nur an der Oberfläche über gewisse Aussagen oder Zahlen

zu schnell zu interpretieren oder Rückschlüsse zu ziehen. Man muss sich sehr differenziert anschauen. Gerade Krypto, wir kennen das ja täglich, da wird auf Social Media gerne irgendwelche Narrative gebracht von unterschiedlichen Seiten und das führt für ein nicht geschultes Auge sehr schnell zu falschen Interpretationen oder Rückschlüssen.

Anton (30:52.413) Eine Sache, die ich komplett vergessen wollte sagen, das hat mich fast schon schockiert, muss ich sagen, ist der Flow-Share historisch nach Börsengängen. Du hast das Beispiel genannt, 5%. Es war ja sehr, niedrig bei SpaceX. Ich habe mit Claude recherchiert. Bei Tech-IPOs in den letzten 10, 15 Jahren liegt der Durchschnitt bei 10%. 10%. Das ist ein ...

Martin (31:15.362) Sehr gerne.

Anton (31:21.198) FDW, Multiple von 10 in Krypto und da würde jeder sagen, Finger weg, greif das Ding nicht an, da wirst dich nur verbrennen.

Martin (31:28.966) Aber diese Anlage sind ja, und das ist ein Unterschied, das ist ja eigentlich ein Krypto besser, dass die viel, länger... Nein, was ich meine ist... Nein.

Anton (31:35.774) Richtig, weil die können noch Wert schaffen. Bei 1 zu 10 sozusagen im Aktienmarkt, dann sind das nur sozusagen Insider.

Martin (31:43.436) Ja, was ich meine, ist nur diesen Insider-Unlock, weil in Krypta sind das halt meistens über viele Jahrwehr-Unlocks im Aktienmarkt. Die Insider, das sind meistens da Monate, Jahre. Ich glaube, Il Maske hat den letzten Unlocked in einem Jahr.

Anton (31:54.267) Normalerweise sechs Monate in den USA.

Anton (31:59.791) Mh.

Martin (32:01.173) Meistens sind es ca. sechs Monate, das ist recht kreativ.

Anton (32:02.318) Naja, aber das ist halt schon wieder so ein Punkt, wo ich sage, interessanterweise ist das ein Thema, das eigentlich im Aktienmarkt auch besteht, auch eine Relevanz hat, nicht in seiner Vollumfänglichkeit, wo wir im Kryptomarkt definitiv weiter sind, weil wir uns mit den Auswirkungen dessen auseinandersetzen müssen, während ich nicht das Gefühl habe, dass das wirklich

ruminante Themen sind, die im Aktienmarkt besprochen werden.

Martin (32:35.015) Ja, aber ich habe da auch zweimal nachdenken müssen. Es ist halt trotzdem vom Prinzip her im Aktienmarkt alles fully diluted market cap. Also SpaceX 1,8 Billionen IPO war alle 100 % Aktien und nicht die 5%. In Krypto wird es eben nur der Circle Letting Supply gezeigt. Warum? Weil es eben diesen zweiten Teil gibt, der Netzwerkinflation, weil man es nicht vermischen kann.

Anton (33:00.29) Aber das ist der Punkt. Das ist der Punkt. Eigentlich gibt es da im Kryptomarkt in dem Punkt eine höhere Transparenz und weil es diese höhere Transparenz gibt, spricht man darüber, weil natürlich das Auswirkungen haben kann und ja es gab auch schwarze Schafe, die das ausgenützt haben. Aber das gibt es am Aktienmarkt genauso. Es wird nur quasi unter dem Deckmantel des Market Caps, ich möchte nicht sagen versteckt, aber weggekehrt und wie viel unlocks dann tatsächlich?

Gibt's in Zukunft? Ihr glaubst, der normale Retail Investor weiß das?

Martin (33:34.413) Ja, wenn man ein bisschen recherchiert, weiß man das schon. Aber ob sie jetzt die Investoren berücksichtigen oder nicht, das weiß man nicht. Aber die Information ist schon transparent verfügbar.

Anton (33:42.679) Also auch hier gibt es Auswertungen, habe ich mal auch gezogen. Wenn du dir das anschaust, im Durchschnitt sind Aktien nach dem IPO, nach Ablauf einer Unlock-Periode, 7 % schlechter als der breite Markt sechs Monate nach dem Unlock. Das ist genau das Gleiche wie ein Krypto. Das eins zu eins das Gleiche. Nur diese Transparenz gibt es halt nicht, weil man nicht von diesen unterschiedlichen Market Cap spricht. Dadurch ist es nicht so augenscheinlich.

Martin (34:12.167) Ja.

Anton (34:14.53) Und klar, kann im Aktienmarkt sagen, ja aber wir haben ja Filings und bla bla bla und dadurch haben wir das reguliert und dadurch ist das ja auch alles fein. Ok, da will ich ja auch gar nicht widersprechen. Nur es findet nicht so offensichtlich statt, wie wenn du in Krypto einfach zwei Zahlen hast und draufschaust und sagst, ok, das ist ja riesen Unterschied zwischen dem einen und dem anderen.

Martin (34:34.695) Der Nachteil an den Crypto-A ist, wird alles vermischt und in einen Topf geworfen, weil eben diese zwei Gründe gibt.

Anton (34:40.824) Absolut, weil der Mensch Vereinfachungen braucht, Schubladisierung braucht, weil alles, was zu differenziert ist, ist zu komplex für die meisten. Ich weiß, ist jetzt sehr zynisch, aber das ist halt einfach so, weil unsere Welt ist einfach komplex. Wir brauchen einfache Regeln oder Handhabungen, damit wir mit dieser Komplexität umgehen können.

Martin (34:45.799) Ja, oder?

Martin (34:51.399) Ja, auf jeden Fall.

Martin (35:01.891) Du beziehst das jetzt auf den Menschen allgemein. Der Crypto-Retail Investor braucht noch viel mehr Vereinfachung. Abschließend kann man auch sagen, diese

durchaus spannende Projekte und professionelle Teams, diese Projekte, da massiven Token-Unlocks hatten und diese Diluschen, die sich auch im Preis widerspielt hat. Wenn man da reingeht und sieht, ok, da sind welche, die sich fundamental extrem gut entwickelt haben, aber die haben richtig geblutet über die letzten Jahre, dann sind das auch eventuell sehr, sehr spannende Möglichkeiten hier, die sich da ergeben.

Ich schau auf die Uhr, 35 Minuten, dann lassen wir es dabei. Alles klar, bis nächste Woche.

Anton (35:47.498) Belassen wir es dabei, bevor es jetzt noch zu philosophisch wird. Ciao!

Die Hosts
Anton Werner
Anton Werner
Co-Founder Fountainhead Digital

Anton Werner begann seine Laufbahn nicht bei Digital Assets – doch jeder Schritt führte ihn dorthin. Statt einer Private-Equity-Karriere zog es ihn 2011 nach Berlin: Er war am Aufbau führender E-Commerce-Unternehmen beteiligt und gründete ein eigenes Travel-Startup, das er erfolgreich verkaufte. Über das klassische (Web2-)Venture-Capital fand er zu Krypto – und erkannte darin nicht nur eine Anlageklasse, sondern das Fundament eines offeneren, faireren Internets. Seine Überzeugung: Krypto ist liquides Venture-Capital, doch ohne disziplinierte, datenbasierte Portfolioverwaltung fressen Volatilität und Emotionen jede Rendite. Bei Fountainhead Digital integriert er Digital Assets für Vermögensverwalter – strukturiert, compliant und risikooptimiert.

Martin Bechter
Martin Bechter
Co-Founder Fountainhead Digital

Martin Bechter beschäftigt sich seit 2017 mit Krypto – anfangs skeptisch, heute überzeugt. Mit über einem Jahrzehnt in Corporate Finance und klassischem (Web2-)Venture-Capital betrachtet er die junge Anlageklasse als Investor, Operator und Stratege zugleich. Vor allem will er eine oft missverstandene Technologie verständlich machen – sachlich, vom Grundprinzip her gedacht und ohne Hype. Als Co-Founder von Fountainhead Digital entwickelt er Krypto-Investmentstrategien für professionelle Anleger.

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Disclaimer und RisikohinweisDieser Podcast dient ausschließlich der Information und Bildung und stellt keine Anlageberatung dar. Genannte Token, Projekte oder Plattformen werden lediglich zu Illustrations- und Verständniszwecken erwähnt und sind nicht als Empfehlung zu verstehen. Kryptowährungen sind mit erheblichen Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Investieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können.