Der Cryptomarkt hat 2025 und auch 2026 bislang extrem schwach performt – deutlich schwächer, als es viele Investoren erwartet haben.
Statt reflexartig auf Schlagzeilen zu reagieren, analysieren wir in dieser Folge die zentralen Treiber der aktuellen Marktschwäche – von langfristig-strukturellen Entwicklungen bis hin zu sehr kurzfristigen Marktmechaniken.
Wir diskutieren unter anderem: den datenbasierten „Bitcoin IPO Moment“, regulatorische Verzögerungen in den USA – und die KI-getriebene Rotation im Aktienmarkt, die Crypto pauschal als „Software“ mit nach unten gezogen hat.
Am Ende machen wir das, was für professionelle Investoren entscheidend ist: einen strukturierten Thesen-Check jenseits des Preises.

Anton Werner begann seine Laufbahn nicht bei Digital Assets – doch jeder Schritt führte ihn dorthin. Statt einer Private-Equity-Karriere zog es ihn 2011 nach Berlin: Er war am Aufbau führender E-Commerce-Unternehmen beteiligt und gründete ein eigenes Travel-Startup, das er erfolgreich verkaufte. Über das klassische (Web2-)Venture-Capital fand er zu Krypto – und erkannte darin nicht nur eine Anlageklasse, sondern das Fundament eines offeneren, faireren Internets. Seine Überzeugung: Krypto ist liquides Venture-Capital, doch ohne disziplinierte, datenbasierte Portfolioverwaltung fressen Volatilität und Emotionen jede Rendite. Bei Fountainhead Digital integriert er Digital Assets für Vermögensverwalter – strukturiert, compliant und risikooptimiert.

Martin Bechter beschäftigt sich seit 2017 mit Krypto – anfangs skeptisch, heute überzeugt. Mit über einem Jahrzehnt in Corporate Finance und klassischem (Web2-)Venture-Capital betrachtet er die junge Anlageklasse als Investor, Operator und Stratege zugleich. Vor allem will er eine oft missverstandene Technologie verständlich machen – sachlich, vom Grundprinzip her gedacht und ohne Hype. Als Co-Founder von Fountainhead Digital entwickelt er Krypto-Investmentstrategien für professionelle Anleger.