In dieser Folge diskutieren wir die Bewertungsdebatte rund um Layer-1 Blockchains: Warum dominieren L1-Coins die Top-Assets und unter welchen Annahmen könnte sich dieses Bild drehen? Wir sprechen über extreme Multiples, Metcalfe’s Law vs. Cashflows und warum es so schwierig ist den Wert einer Blockchain zu bemessen. Wir diskutieren darüber, ob Blockspace commodisiert wird, was das für die Wertschöpfung von L1 Blockchains bedeutet, wie diese durch App-/L2-Chains (MEV-Internalisierung) von den Protokollen abwandert könnte und vieles mehr.
Im Pro-&-Kontra-Format ordnen wir Risiken, Chancen und Index-Implikationen für professionelle Anleger ein.

Anton Werner begann seine Laufbahn nicht bei Digital Assets – doch jeder Schritt führte ihn dorthin. Statt einer Private-Equity-Karriere zog es ihn 2011 nach Berlin: Er war am Aufbau führender E-Commerce-Unternehmen beteiligt und gründete ein eigenes Travel-Startup, das er erfolgreich verkaufte. Über das klassische (Web2-)Venture-Capital fand er zu Krypto – und erkannte darin nicht nur eine Anlageklasse, sondern das Fundament eines offeneren, faireren Internets. Seine Überzeugung: Krypto ist liquides Venture-Capital, doch ohne disziplinierte, datenbasierte Portfolioverwaltung fressen Volatilität und Emotionen jede Rendite. Bei Fountainhead Digital integriert er Digital Assets für Vermögensverwalter – strukturiert, compliant und risikooptimiert.

Martin Bechter beschäftigt sich seit 2017 mit Krypto – anfangs skeptisch, heute überzeugt. Mit über einem Jahrzehnt in Corporate Finance und klassischem (Web2-)Venture-Capital betrachtet er die junge Anlageklasse als Investor, Operator und Stratege zugleich. Vor allem will er eine oft missverstandene Technologie verständlich machen – sachlich, vom Grundprinzip her gedacht und ohne Hype. Als Co-Founder von Fountainhead Digital entwickelt er Krypto-Investmentstrategien für professionelle Anleger.