Was passiert mit einem Vermögen, wenn die Generation wechselt, die es verantwortet?
Catharina Weber ist Geschäftsführerin von WSH, einem der ältesten Multi Family Offices Deutschlands, und gehört selbst der nächsten Generation der Eigentümerfamilie an; sie verantwortet dort unter anderem die Arbeit mit der NextGen. Maximilian Klein verantwortet bei WSH die liquiden Anlagen. Gemeinsam sind sie die idealen Gesprächspartner für die Frage, wie der große Vermögenstransfer wirklich gelingt und welche Rolle Crypto dabei spielt.
🎙 𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐛𝐨𝐧𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧.
Themen in dieser Folge
🔹 Vom Investment- zum Familienthema:** Warum der größte Fehler beim Vermögensübergang darin liegt, ihn wie ein Investmentthema zu behandeln.
🔹 Über sie statt mit ihr:** Was schiefläuft, wenn Häuser über die nächste Generation reden, aber nie mit ihr, und warum der Wechsel dann programmiert ist.
🔹 Drei Hausaufgaben für jedes Haus:** Welche drei Dinge über den Erhalt des Vermögens entscheiden, und warum die erste so banal klingt, dass sie fast alle unterschätzen.
🔹 NextGen wirklich befähigen:** Wie WSH die nächste Generation über Jahre an Verantwortung heranführt, statt sie am Übergabetag ins kalte Wasser zu werfen.
🔹 Crypto aus Sicht eines Multi Family Office:** Warum WSH aktuell nicht allokiert ist, und was passieren müsste, damit sich das ändert.
🔹 Frauen und Vermögen:** Weshalb sich Frauen häufig aus der Vermögensverantwortung zurückziehen, obwohl es nicht an der Fähigkeit liegt.

Anton Werner begann seine Laufbahn nicht bei Digital Assets – doch jeder Schritt führte ihn dorthin. Statt einer Private-Equity-Karriere zog es ihn 2011 nach Berlin: Er war am Aufbau führender E-Commerce-Unternehmen beteiligt und gründete ein eigenes Travel-Startup, das er erfolgreich verkaufte. Über das klassische (Web2-)Venture-Capital fand er zu Krypto – und erkannte darin nicht nur eine Anlageklasse, sondern das Fundament eines offeneren, faireren Internets. Seine Überzeugung: Krypto ist liquides Venture-Capital, doch ohne disziplinierte, datenbasierte Portfolioverwaltung fressen Volatilität und Emotionen jede Rendite. Bei Fountainhead Digital integriert er Digital Assets für Vermögensverwalter – strukturiert, compliant und risikooptimiert.

Martin Bechter beschäftigt sich seit 2017 mit Krypto – anfangs skeptisch, heute überzeugt. Mit über einem Jahrzehnt in Corporate Finance und klassischem (Web2-)Venture-Capital betrachtet er die junge Anlageklasse als Investor, Operator und Stratege zugleich. Vor allem will er eine oft missverstandene Technologie verständlich machen – sachlich, vom Grundprinzip her gedacht und ohne Hype. Als Co-Founder von Fountainhead Digital entwickelt er Krypto-Investmentstrategien für professionelle Anleger.